Immobilien
Die Mietrendite setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis einer Immobilie und misst so ihre laufende Ertragskraft.
Die Mietrendite setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie. Man unterscheidet die Bruttomietrendite (Kaltmiete geteilt durch Kaufpreis) und die Nettomietrendite (Miete nach Kosten geteilt durch Kaufpreis inklusive Nebenkosten).
Typische Bruttomietrenditen in Deutschland liegen historisch bei 2–4 % in Großstädten, 4–6 % in Mittelstädten und 5–8 % in ländlichen Gebieten. Die Nettomietrendite liegt nach Abzug aller Kosten in der Regel 1–2 % unter der Bruttomietrendite.
Eine Bruttomietrendite unter 3 % gilt für reine Renditeanleger als eher unattraktiv. In Großstädten werden niedrige Mietrenditen oft durch erwartete Wertsteigerungen kompensiert.
Verwandte Begriffe
Sehen Sie Steuern, Dividenden und Allokation für Ihr gesamtes Portfolio an einem Ort.