FIRE
Die Trinity Study (1998) untersuchte historische Portfolioentnahmeraten und begründete die populäre 4%-Regel.
Die Trinity Study aus dem Jahr 1998 ist eine der einflussreichsten Untersuchungen zur Frage, wie viel man einem Portfolio im Ruhestand dauerhaft entnehmen kann. Sie analysierte historische Entnahmeraten über verschiedene Zeiträume und Portfoliomischungen hinweg.
Aus ihren Ergebnissen leitete sich die populäre 4%-Regel ab: die Vorstellung, dass eine jährliche Entnahme in dieser Größenordnung über lange Zeiträume historisch tragfähig war, ohne das Kapital aufzubrauchen.
So bekannt die Studie ist, so wichtig bleibt die Einordnung: Ihre Aussagen beruhen auf historischen Marktdaten und bestimmten Annahmen. Sie beschreiben, was in der Vergangenheit tragfähig gewesen wäre, und sind keine Garantie für die Zukunft. Für die eigene Planung sind Anpassungen an Laufzeit, Kosten und persönliche Umstände sinnvoll.
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