FIRE
Die sichere Entnahmerate gibt an, welchen Prozentsatz des Portfolios man jährlich entnehmen kann, ohne das Kapital vorzeitig aufzubrauchen.
Die sichere Entnahmerate, im Englischen Safe Withdrawal Rate, beziffert, welchen Anteil des Portfolios man Jahr für Jahr entnehmen kann, ohne das Kapital vorzeitig aufzubrauchen. Sie ist eine der zentralen Kennzahlen bei der Planung des Ruhestands oder der finanziellen Unabhängigkeit.
Die Idee dahinter: Entnimmt man zu viel, droht das Vermögen zu früh zu versiegen, besonders wenn schwache Börsenjahre an den Anfang der Entnahmephase fallen. Entnimmt man sehr wenig, bleibt am Ende womöglich viel ungenutztes Kapital. Die sichere Entnahmerate sucht einen Wert, der über lange Zeiträume historisch tragfähig war.
Bekannt wurde das Konzept vor allem durch die Trinity Study und die daraus abgeleitete 4%-Regel. Wichtig bleibt: Solche Raten beruhen auf historischen Daten und Annahmen zu Rendite, Inflation und Laufzeit. Sie sind eine Orientierung, keine Garantie, und sollten an die eigene Situation angepasst werden.
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