Rechner · Vorsorge & Ruhestand
Was fehlt Ihnen im Ruhestand?
Der Rechner schätzt die gesetzliche Rente über Entgeltpunkte, ermittelt die Lücke zum Wunscheinkommen und übersetzt sie in ein Kapitalziel.
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Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das Sie im Ruhestand haben möchten, und dem, was die gesetzliche Rente voraussichtlich liefert. Sie ist die zentrale Größe der privaten Altersvorsorge: Erst wer seine Lücke kennt, kann gezielt dagegen ansparen.
Die gesetzliche Rente rechnet in Entgeltpunkten: Wer genau das Durchschnittsentgelt aller Versicherten verdient, sammelt einen Punkt pro Jahr; wer mehr verdient, entsprechend mehr, gedeckelt durch die Beitragsbemessungsgrenze. Zum Renteneintritt wird die Summe der Punkte mit dem Rentenwert multipliziert.
Vereinfacht: Ihr Jahresbrutto geteilt durch das Durchschnittsentgelt ergibt Entgeltpunkte. Diese werden mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert.
Die meisten Arbeitnehmer haben eine Lücke von EUR 500-1.500 pro Monat zwischen gesetzlicher Rente und gewünschtem Lebensstandard.
Je früher, desto besser. Durch den Zinseszinseffekt reichen bei frühem Start deutlich geringere monatliche Beträge.
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Jetzt berechnen →Entgeltpunkte pro Jahr = Bruttoeinkommen ÷ Durchschnittsentgelt Bruttorente = Entgeltpunkte gesamt × Rentenwert (EUR 40,79 pro Punkt und Monat, Stand Juli 2025)
Zur Einordnung: Die sogenannte Standardrente eines Modellfalls mit 45 Entgeltpunkten liegt damit bei rund EUR 1.836 brutto im Monat. Von der Bruttorente gehen noch Kranken- und Pflegeversicherung sowie gegebenenfalls Steuern ab; der Rechner setzt dafür pauschal rund 11 Prozent Abzug an.
Das oft zitierte Rentenniveau von 48 Prozent ist eine statistische Rechengröße (Standardrente zu Durchschnittslohn), kein persönlicher Ersatzquotient. Ihr eigener Anspruch hängt allein von Ihren Entgeltpunkten ab; verbindlich ist die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.
Der Rechner schätzt Ihre künftige Rente aus Einkommen und Beitragsjahren, zieht sie vom Wunscheinkommen ab und übersetzt die monatliche Lücke in ein Kapitalziel:
Jahreslücke brutto = Jahreslücke ÷ (1 − 18,5 % pauschale Entnahmesteuer) Kapitalbedarf = Jahreslücke brutto ÷ 3,5 % Entnahmerate
Anschließend zeigt er, wie weit Ihre vorhandene private Vorsorge plus Ihre monatliche Sparrate bei der gewählten Rendite trägt, und welche Sparrate nötig wäre, um die Lücke bis zum Renteneintritt zu schließen.
Das Modell ist bewusst vereinfacht: Es unterstellt ein konstantes Einkommen (konstante Entgeltpunkte pro Jahr), rechnet mit Pauschalen für Abzüge und Entnahmesteuer und bildet die individuelle Besteuerung der Rente nicht ab. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an die Deutsche Rentenversicherung.
Die Reihenfolge ist wichtiger als das Produkt: erst Notgroschen, dann langfristig und breit gestreut investieren, etwa über einen ETF-Sparplan. Je früher Sie beginnen, desto stärker arbeitet der Zinseszins für Sie; unser Leitfaden zur Rentenlücke rechnet die Zusammenhänge ausführlich vor.
Eingaben
18–65 Jahre
55–70 Jahre
0–50 Jahre
Gewünschtes Netto im Ruhestand (monatlich)
Vorhandene private Altersvorsorge (aktueller Wert)
Erwartete Rendite p.a.
Ihre Rentenlücke
Monatliche Rentenlücke
−EUR 1.050,55pro Monat fehlen zwischen Rente und Wunsch-Lebensstandard
Zusammensetzung
Gesetzliche Rente geschätzt · vereinfachte Schätzung
Geschätzte gesetzliche Rente basierend auf Entgeltpunkten
Hinweis
Diese Berechnung ist eine vereinfachte Schätzung. Ihre tatsächliche Rente hängt von vielen Faktoren ab (Rentenanpassungen, Beitragsbemessungsgrenze, Kindererziehungszeiten). Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an die Deutsche Rentenversicherung.
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